Unsere Artenschutzprojekte zielen auf den Erhalt und die Förderung regional bedeutsamer und gefährdeter Arten. Unsere Mitglieder führen umfangreiche Kartierungen durch, um verlässliche Daten zu ermitteln.
Die erfassten Daten und Auswertungen werden als Broschüre veröffentlicht und stehen generell auch den Behörden und Ämtern zur Verfügung.
Zurzeit sind folgende Broschüren verfügbar und als Download hier erhältlich – einfach auf das jeweilige Bild klicken.
Grabenmanagement in der Agrarlandschaft
Der Verlust der biologischen Vielfalt ist besonders in der Agrarlandschaft besorgniserregend. Ökologisch wertvolle, möglichst vernetzte Kleinhabitate sind in der heutigen Agrarlandschaft kaum noch vorhanden. Es gilt, die wenigen, nicht oder nur sekundär genutzten Flächenteile wie Randbereiche, Saumstrukturen und Gräben zur Förderung möglichst vieler Arten ökologisch zu optimieren.
Halsbandschnäpper
Der Halsbandschnäpper ist in Bayern ein seltener Brutvogel mit Verbreitungsschwerpunkt in den nordwest-bayerischen Altbuchen- und Eichenwäldern. Sein Brutgebiet ist begrenzt auf alte, naturnahe und seltene Waldbestände im Hochspessart und auf wenige isolierte Kleinansiedlungen in alten Streuobstbeständen und Laubwaldinseln der Fränkischen Platte.
Mittelspecht
Der Mittelspecht ist in Bayern ein spärlicher auftretender Brutvogel mit Verbreitungs-schwerpunkt in den nordwest-bayerischen Altbuchen- und Eichenwäldern. Sein Brutgebiet ist regional und lokal auf alte naturnahe Laubwaldbestände mit hohem Totholzanteil begrenzt. Die alteichenreichen Wälder im Hochspessart sind ein Dichtezentrum des Mittelspechts in Bayern.
Stachelbärte
Stachelbärte sind xylobionte Pilze, die sowohl als Wundparasiten an kranken Bäumen als auch als Holzzersetzer vor allem am und vom Totholz leben und dieses abbauen. Sie können sowohl an noch stehendem als auch an liegendem Totholz gefunden werden. Von den vier mitteleuropäischen Stachelbartarten kommen drei im Spessart vor.
02-03.20-02