Erfassungen / Monitoring

Artenschutz

 

Unsere Artenschutzprojekte zielen auf den Erhalt und die Förderung regional bedeutsamer und gefährdeter Arten. Unsere Mitglieder führen umfangreiche Kartierungen durch, um verlässliche Daten zu ermitteln.

 

Die erfassten Daten und Auswertungen werden als Broschüre veröffentlicht und stehen generell auch den Behörden und Ämtern zur Verfügung.

 

Zurzeit sind folgende Broschüren verfügbar und als Download hier erhältlich – einfach auf das jeweilige Bild klicken.

Grabenmanagement in der Agrarlandschaft

 

 

Der Verlust der biologischen Vielfalt ist besonders in der Agrarlandschaft besorgniserregend. Ökologisch wertvolle, möglichst vernetzte Kleinhabitate sind in der heutigen Agrarlandschaft kaum noch vorhanden. Es gilt, die wenigen, nicht oder nur sekundär genutzten Flächenteile wie Randbereiche, Saumstrukturen und Gräben zur Förderung möglichst vieler Arten ökologisch zu optimieren.

 

 

Mauersegler im Hochspessart

 

 

Höchst selten brüten Mauersegler in Baumhöhlen. In ganz Bayern ist nur eine einzige Baumbrüterkolonie bekannt. Es sind die über 350-jährigen Alteichen im Hochspessart, welche durch den Spechthöhlenreichtum noch ausreichend Brutmöglichkeiten für die „Baumsegler“ bieten.

 

 

Greifvogelhorste

 

 

Rotmilan und Wespenbussard sind in Bayern verbreitet, aber seltene Brutvögel mit deutlichem Verbreitungsschwerpunkt im westlichen Nordbayern. Beide Arten besiedeln vor allem strukturreiche, offene Landschaften mit reichem Nahrungsangebot.

 

 


Halsbandschnäpper

 

 

Der Halsbandschnäpper ist in Bayern ein seltener Brutvogel mit Verbreitungsschwerpunkt in den nordwest-bayerischen Altbuchen- und Eichenwäldern. Sein Brutgebiet ist begrenzt auf alte, naturnahe und seltene Waldbestände im Hochspessart und auf wenige isolierte Kleinansiedlungen in alten Streuobstbeständen und Laubwaldinseln der Fränkischen Platte.

 

 

Mittelspecht

 

 

Der Mittelspecht ist in Bayern ein spärlicher auftretender Brutvogel mit Verbreitungs-schwerpunkt in den nordwest-bayerischen Altbuchen- und Eichenwäldern. Sein Brutgebiet ist regional und lokal auf alte naturnahe Laubwaldbestände mit hohem Totholzanteil begrenzt. Die alteichenreichen Wälder im Hochspessart sind ein Dichtezentrum des Mittelspechts in Bayern.

 

 

Stachelbärte

 

 

Stachelbärte sind xylobionte Pilze, die sowohl als Wundparasiten an kranken Bäumen als auch als Holzzersetzer vor allem am und vom Totholz leben und dieses abbauen. Sie können sowohl an noch stehendem als auch an liegendem Totholz gefunden werden. Von den vier mitteleuropäischen Stachelbartarten kommen drei im Spessart vor.

 

 


Ihre Fragen beantwortet Ihnen:

 

Hartwig Brönner

 

lbv-msp@gmx.de

 

0162  1065659

 

02-03.20-02